Als kleines Highlight zum Jahresende erschien heute die 22. Ausgabe der Schülerzeitung "Hilde im Bilde".
Mit viel Fleiß und Engagement haben Schüler*innen der Hilde-Domin-Schule in den vergangenen Monaten Artikel recherchiert und geschrieben, die von Erfahrungsberichten über Interviews bis hin zu Rätseln reichen.
Ein besonderer Dank geht hierfür an Frau Wenzel, die sich hauptverantwortlich um die Zeitungserstellung kümmert und mit der 22. Ausgabe ihre erste "Hilde im Bilde" betreut hat.
Die 22. "Hilde im Bilde", druckfrisch und weihnachtlich.
Damit der Ausflug in den Zoo nicht ausfällt, kommt die Kölner Zoo Schule in die Hilde-Domin-Schule. Als Zoom- Veranstaltung in die Klassen des Grünen Hauses, der Intensivstation und der Tagesklinik 1.
“…natürlich ist ein echter Ausflug in den Kölner Zoo schöner, hat aber trotzdem Spaß gemacht!”
*Erdmännchen fressen Rindfleisch
*Das Okapi ist mit der Giraffe verwandt
*Nashörner sind glückliche Einzelgänger und bedecken sich mit Schlamm, als Schutz gegen die Sonne.
Im Kunstunterricht der TK2 entstanden Reliefbilder. Als Inspiration dienten dazu die Objekte der Firma HKliving, die ziemlich kostspielig, aber sehr dekorativ sind.
Auf eine dünne Holzplatte wurden mit Heißkleber Formen aufgeklebt, die die Schüler:innen zuvor aus dicker Pappe ausgecuttert hatten. Auf drei Ebenen entstanden so verschiedene abstrakte Strukturen.
Dann wurde Acrylfarbe mit Speisestärke gemischt, um einen körnigen Auftrag zu erzielen. Je mehr Speisestärke einrührt wurde, desto pastiger das Endergebnis. Die Fotos zeigen die fertigen Werke.
"Ich habe über die letzten Wochen mit meinen Freunden im Unterricht von Frau Dierkes den Lego-Mindstorms-EV3-Roboter gebaut und programmiert. Bislang hatte ich nur Erfahrungen mit Programmierung durch ˋScratch’. Wir fanden es ziemlich herausfordernd, es hat aber Spaß gemacht, alles langsam herauszufinden und richtig einzusetzen. Besonders schwierig war es, selbstständig herauszufinden wie der Code funktioniert und was die einzelnen Blöcke machen. Und als dann funktioniert hat war es ein Erfolgserlebnis."
In der Vergangenheit haben Klassen der Hilde-Domin-Schule immer gerne Angebote des Vereins QuerWaldEin wahrgenommen und damit den Schüler*innen ermöglicht Natur hautnah zu erkunden.
Vergangen Freitag hat die Klasse der Tagesklinik 1 von Frau Wenzel erneut das Angebot von QuerWaldEin genutzt und einen Tag im Wald mit vielen Angeboten verbracht. Am letzten Schultag vor den Osterferien wird auch die Klasse der Tagesklinik 2 von Frau Tomczak den Wald erkunden.
Nachfolgend berichten drei Schüler*innen von Frau Wenzel über ihren Ausflug in den Wald:
Der Waldausflug (Schülerin S., 13 Jahre) Als wir in den Wald gegangen sind, haben wir uns einen Waldnamen ausgedacht. Der Name ging so, dass man den Anfangsbuchstaben von seinem Namen nimmt und sich dazu passend eine Sache aus dem Wald aussucht, die dazu passt. Diese Sache sollte mit dem gleichen Buchstaben beginnen wie der Name. Ich hatte den Namen So.- Sonne. Danach haben wir Waldsalat probiert. Als wir weiter in den Wald gegangen sind, haben wir einen Spiegel genommen und an die Nase gehalten, um uns die Bäume anzugucken. So sind wir durch den Wald gelaufen und es hat sich angefühlt, als würden wir fliegen. Wir mussten Stöcke suchen die so groß sind wie wir und haben uns eine Bank gebaut. Als die Bank fertig war haben wir uns darauf gesetzt und 5 Minuten die Augen geschlossen und Waldgeräusche gelauscht. Zum Schluss haben wir uns Anhänger, Rasseln und Flöten aus Waldmaterialien gebaut.
Im Wald (Schüler F., 11 Jahre) Wir sind mit der Bahn in den Wald gefahren. Dort war Florian genannt Flo Fliegenbein. Mit ihm hat sich jeder von uns einen Waldnamen ausgedacht. Kurz danach haben wir Waldsalat gepflückt und gegessen. Anschließend haben wir gelernt, mit einem Spiegel durch den Wald zu fliegen. Wir haben aus selbst gesammelten Stöcken eine Bank gebaut. Hinterher haben wir den Waldgeräuschen gelauscht. Am Ende haben wir einen Anhänger, Rassel und eine Flöte aus Waldmateralien gebaut.
Im Wald (Schülerin D., 10 Jahre) Am Freitag sind wir mit der Bahn in den Wald gefahren. Wir haben uns Waldnamen ausgedacht. Meinerwar D.- Dorne. Wir haben Pflanzen gefunden die man essen kann und welche! die man nicht essen kann. Wir sind mit Spiegeln durch den Wald geflogen und haben mit Stöcken eine runde Bank gebaut. Darauf saßen wir und haben den Waldgeräuschen zugehört. 5 Minuten lang. Nachdem wir einen Anhänger,eine Rassel und eine Flöte gebaut haben, haben wir noch den Kuchenbaum gesehen.
Weitere Eindrücke des zweiten Ausflugs der Klasse der Tageklinik 2 von Frau Tomczak:
Das Kollegium der Hilde-Domin-Schule wünscht allen Schüler*innen und Mitarbeiter*innen der KJPP schöne, erholsame Feiertage und einen guten Start in das neue Jahr 2021.
Die Schüler*Innen der Kinderstation 2 haben sich zum Ende des Schuljahres im Kunstunterricht mit dem Thema "Moderne Gottesbilder" beschäftigt. Vorausgegangen waren Unterrichtsstunden im Lehrfach Ethik, wo die Schüler*innen sich mit Fragen rund um das Thema "Vorstellungen von Gott" auseinandersetzen. Fragen nach dem Aussehen: "Ist Gott dunkelhäutig, ist Gott jung oder alt, ist Gott eine Frau?", aber auch Fragen nach dem Wie: "Ist Gott ein Gefühl, ist Gott eine Farbe oder eher körperlich in seinem Dasein? " Und letztlich die alles umfassende Frage: "Gibt es Gott, und wenn ja wo?" beschäftigten die Schüler*innen während dieser Unterrichtszeiten. Letztlich haben sie ihre Vorstellungen von Gott auf die Leinwand übertragen und diese künstlerisch umgesetzt. Es bleibt: Irgendwo in diesem Bild ist das Gefühl von Gott, es ist Hoffnung, es ist ein leuchtender Fleck, das Gefühl von Gott, Hoffnung und Geborgenheit, ein Universum, ein Sonnenuntergang. Für mich ist Gott nichts Bestimmtes. Für mich ist Gott etwas, das überall und nirgends sein kann, für mich ist Gott die Unendlichkeit.
Auch in diesem Jahr wollten alle Lehrkräfte und Schüler*innen in der Hilde-Domin-Schule trotz oder vielleicht auch gerade wegen der besonderen Corona-Situation den Martinstag feiern.
Leider konnten in diesem Jahr keine gemeinsamen Aktionen der Klassen geplant und durchgeführt werden. Stattdessen hat jede Klasse den Tag für sich ausgestaltet. Ein Großteil der Schüler*innen hat gemeinsam in den Klassen Weckmänner, die zum Teil selbst gebacken wurden, gegessen. Kreativ erprobten sich einige Klassen an selbstgebastelten Windlichtern oder einem Martinszug der anderen Art und Frau Kött erzählte den Schüler*innen der Stationsklassen K 1, K 2 und TK 1 die Martinsgeschichte.
Insgesamt war es für die Schüler*innen und Lehrkräfte ein schöner Martinstag trotz aller Einschränkungen. Wir alle hoffen jedoch darauf, im nächsten Jahr das Martinsfest als Schule wieder gemeinsam feiern zu können!
Die Schüler*innen des grünen Hauses schreiben über ihren Martinstag:
"Am Freitag dem 6. November 2020 haben wir mit Pfarrerin Ch. Schindler und unserer Klassenlehrerin zum festlichen Anlass (Sankt Martin) Weckmänner gebacken. Begeistert konnten wir beobachten wie der Teig im Ofen aufging. Geschmacklich waren die Weckmänner natürlich erste Klasse, wir haben sie ja gebacken :)"