Auf neuen Wegen zu Alten Meistern – interaktive Museumsführungen per Zoom –

„Ich fand den virtuellen Museumsbesuch sehr spannend. Es ist erstaunlich, wie viele neue Dinge man erkennt, erst nach langer Betrachtung des Bildes.“ (H., 15 J.)

„Ich fand den virtuellen Museumsbesuch sehr spannend. Es ist erstaunlich, wie viele neue Dinge man erkennt, erst nach langer Betrachtung des Bildes.“ (H., 15 J.)

„Es ist faszinierend, dass jeder etwas anderes in einem Bild erkennt und wie viele unterschiedliche Eindrücke sich ergeben.“ (E., 15 J.)

„Erstaunlich fand ich, wie interessant die Bilder dargestellt wurden und wie viel tatsächlich dahinter steckt.“ (J., 15 J.)

„Es war schön, sich mal ausgiebig mit Malerei und Künstlern aus verschiedenen Zeitepochen zu befassen, da Kunst im Alltag oft untergeht und immer weniger intensive Beachtung bekommt, obwohl die Kunst so viele Facetten aufweist, sofern man bereit ist, sich damit auseinander zu setzen.“ (S., 17 J.)

Paul Klee, Hauptwege und Nebenwege
Jan Vermeer, Dienstmagd mit Milchkrug

Die Pandemie hat auch in unserer Schule für viele Veränderungen gesorgt, und der Umgang mit den neuen Vorschriften und Maßnahmen erforderte auch von uns Kreativität und Flexibilität, ein Umdenken auf vielen Ebenen.

„Gibt dir das Leben Zitronen mach Limonade daraus“ – nach diesem Motto haben wir von Herrn Schmauck-Langer, der, finanziert von der Eckhard-Busch-Stiftung, „vor Corona“ bei unseren beliebten Museumsbesuchen die Führungen übernommen hatte, einen kreativen Beitrag der besonderen Art erhalten.

Da wir nun nicht mehr zum Museum kommen konnten, ist Herr Schmauck-Langer mitsamt einiger ausgewählter Kunstwerke zu uns gekommen: Wir sind sehr froh, dass unsere an sich schon sehr gute technische Ausstattung mit der unkomplizierten und schnellen Unterstützung des Fördervereins nochmals verbessert wurde. Die Anschaffung einer separaten Kamera machte es möglich, an einer sehr direkten, persönlichen Museumsführung per Zoom teilzunehmen. Ausgewählte Kunstwerke wurden mit dem Beamer für alle gut erkennbar projiziert, der Austausch darüber fand per Kamera und Mikro statt. Details konnten vergrößert und aus nächster Nähe betrachtet werden.

Diese zunächst etwas gewöhnungsbedürftige Form des Austausches wurde von den meisten Schülerinnen und Schülern sehr gut angenommen.

Natürlich gibt es Aspekte, die kaum nachgestellt werden können. Auf das Gefühl, in großen Museumsräumen von Kunst umgeben zu sein, auf die Atmosphäre, die Stimmung und alles, was neben den Kunstwerken noch zu einem Museumsbesuch gehört, freuen wir uns sehr. Toll ist, dass mit diesem neuen Angebot auch langfristig, wenn Museumsgänge wieder möglich sind, die Möglichkeit erhalten bleibt, Schüler*innen einzubeziehen, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht an einem Museumsbesuch „live“ teilnehmen könnten. So kann dieser neue Weg als lohnende Anstrengung und gute Investition betrachtet werden, den wir auch in Zeiten, die der „Vor-Corona-Zeit“ ähnlicher sind, weiter beschreiten werden.