Klasse 7/8/9

Klasse 7/8/9

Schüler/innen der Klasse 7/8/9

Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I kommen mit den verschiedensten Krankheitsbildern in die Schule, dazu gehören z. B: Schulangst oder -verweigerung, Essstörungen, ADS/ADHS, Depression, Zwangserkrankungen, Tics, Autismus, Angststörungen (z.B. Trennungsängste oder soziale Ängste) und Psychosen. Auch ein Entzug von Drogen oder Medien kann ein Aufnahmegrund sein.

Auswirkungen auf den Unterricht

Wir entwickeln für jeden Schüler einen individuellen Förderplan, der sowohl unterrichtliche als auch pädagogische Schwerpunkte beinhaltet. Dabei steht die klinische Diagnose nicht unbedingt im Vordergrund, hat aber fast immer Konsequenzen für die Unterrichtsgestaltung.

Die Kernfächer Deutsch, Mathematik und Englisch werden stark individualisiert unterrichtet, wobei der Lernstoff der Heimatschulen unter Berücksichtigung des Lernstandes und des Krankheitsbildes in den Unterricht integriert wird. Sehr sinnvoll ist es darum, wenn für die Hauptfächer die Schulbücher und Arbeitshefte der Heimatschule mitgebracht werden. Die Klassenleitungen der Heimatschule werden in der Regel um Informationen bezüglich aktueller Themen in den Hauptfächern gebeten.

Die Kernfächer werden hauptsächlich im 1. Block unterrichtet. Ebenfalls fester Bestandteil des 1. Blocks ist das morgendliche Lesen/ Überfliegen und kurze Zusammenfassen ausgewählter Artikel der lokalen Tageszeitung.

Der Unterricht in weiteren Fächern wie Kunst/ Textilgestaltung, Praktische Philosophie, Erdkunde, Geschichte, Biologie und Hauswirtschaft bietet die Möglichkeit, individuelle Interessen anzusprechen, Partner- und Gruppenarbeit anzuregen und Kommunikation zu fördern. Die Unterrichtsstunden im 2. Block gliedern sich zumeist entsprechend der Klassenzusammensetzung, die wöchentlich variieren kann, in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeitsphasen und gemeinschaftliche Unterrichtsgespräche und -projekte. Weiterhin besteht wöchentlich die Möglichkeit, in der Schülerzeitungs-AG mitzuwirken. Durch die Kooperation mit außerschulischen Kooperationspartnern können wir außerdem in regelmäßigen Abständen Museumsbesuche für Kölner Museen anbieten und die „Grüne Schule“ in der Flora besuchen.

Hausaufgaben sind in der Regel täglicher Bestandteil des unterrichtsfreien Nachmittags, aber auch hier haben Therapien Vorrang. Klassenarbeiten und Tests werden nur in Ausnahmefällen (z. B. auf besonderen Wunsch der Schülerinnen und Schüler) geschrieben.

In der Kleingruppe haben wir die Möglichkeit, Schüler und Schülerinnen mit besonders intensivem Förderbedarf außerhalb eines Klassenverbandes zu beschulen.

Weitere Klassen