Klasse 5/6/7

Klasse 5/6/7

Schüler*innen der Klasse 5/6/7

Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I kommen mit verschiedenen Krankheitsbildern in die Schule, dazu gehören: Schulangst, -phobie und -verweigerung, Anorexia Nervosa, ADS/ADHS, Störung des Sozialverhaltens, Depression, Zwangserkrankungen, Tics, Autismus, Angststörungen (z.B. Trennungsängste, soziale Ängste…) und Psychosen.

Auswirkungen auf den Unterricht

Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I kommen mit verschiedenen Krankheitsbildern in die Schule, dazu gehören: Schulangst, -phobie und -verweigerung, Anorexia Nervosa, ADS/ADHS, Störung des Sozialverhaltens, Depression, Zwangserkrankungen, Tics, Autismus, Angststörungen (z.B. Trennungsängste, soziale Ängste…) und Psychosen.
Die Kernfächer Deutsch, Mathematik und Englisch werden stark individualisiert unterrichtet, wobei der Lernstoff der Heimatschulen unter Berücksichtigung des Lernstandes und des Krankheitsbildes in den Unterricht integriert wird.
Der Unterricht in den weiteren Fächern bietet die Möglichkeit individuelle Interessen anzusprechen, Partner- und Gruppenarbeit anzuregen und Kommunikation zu fördern. Die Unterrichtsstunden gliedern sich zumeist entsprechend der Klassenzusammensetzung, die wöchentlich variieren kann, in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeitsphasen.
Wir entwickeln für jeden Schüler einen individuellen Förderplan, der sowohl unterrichtliche als auch pädagogische Schwerpunkte beinhaltet. Dabei steht die klinische Diagnose nicht unbedingt im Vordergrund, hat aber fast immer Konsequenzen für die Unterrichtsgestaltung, wie im Folgenden beispielhaft für das Krankheitsbild „Essstörungen und Schulangst/ Schulphobie dargestellt wird:
– Schülerinnen und Schüler mit Essstörungen nehmen je nach Schweregrad ihrer Erkrankung nur eingeschränkt am Unterricht teil. Sie folgen einem Stufenplan, der in Abstimmung zwischen Ärzten, Patient und Schule entwickelt wird.
– Schülerinnen und Schüler, die sich aufgrund einer Schulangst, -phobie oder -verweigerung in der Klinik aufhalten, sammeln durch die Teilnahme am Unterricht in einer kleinen Gruppe positive und stabilisierende Unterrichtserfahrungen. Gruppenaktivitäten und partnerschaftliche Arbeitsmethoden helfen diesen Schülern, ein positives Selbstbild aufzubauen sowie ihre Schulangst/Schulphobie zu überwinden.
Nach erfolgreichem Schulbesuch in der Klinikschule arbeiten Schüler und Lehrer gemeinsam an einer zeitnahen Wiedereingliederung in die Heimatschule. Diese beinhaltet die schrittweise Wiederteilnahme am Unterricht der Heimatschule mit einer sukzessiven Erhöhung der Stundenzahl. Der Heimatschulversuchsplan berücksichtigt in angemessener Weise sowohl therapeutische als auch stammschulenspezifische Gegebenheiten.
Der Zusammenschluss unterschiedlicher Schulformen als auch Klassenstufen erfordert klar strukturierte Arbeitspläne und Arbeitsphasen, sowie eine gut strukturierte Lernumgebung, die dazu beiträgt, Schülerinnen und Schüler mit ihrer jeweiligen Erkrankung optimal zu unterstützen. Eine Rhythmisierung des Unterrichts ist unabdingbar.

In der Kleingruppe haben wir die Möglichkeit, Schüler und Schülerinnen mit besonders intensivem Förderbedarf außerhalb eines Klassenverbandes zu beschulen.

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